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Eugenio Montale
"Für seine besonders geprägte Dichtung, welche mit großer künstlerischer Feinfühligkeit menschliche Werte als Ausdruck einer illusionsfreien Lebensanschauung deutet"
* 12. 10. 1896, Genua
† 12. 9. 1981, MailandEugenio Montale wurde am 12. Oktober 1896 als Sohn wohlhabender Eltern in Genua geboren. Er studierte zunächst Gesang und veröffentlichte ab 1919 seine ersten Gedichte. 1925 erschien sein erster Gedichtband Ossi di seppia. Ab 1928 arbeitete er für den Verlag Bemporad in Florenz.. 1929 wurde Montale Direktor des Kulturinstituts Gabinetto Vieusseu, wurde jedoch wegen seiner antifaschistischer Haltung 1938 entlassen. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er als freier Journalist für verschiedene Zeitschriften. Nach dem Krieg ging er nach Milano. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit, machte sich Montale auch als Übersetzer (unter andere für Shakespeare, Cervantes, Corneille, Steinbeck und Eliot) einen Namen. Von 1955 bis 1967 war er als Musikkritiker für den Corriere d´informazione tätig. 1967 wurde er zum Senator auf Lebenszeit ernannt. Eugenio Montale starb am 12.9.1981 in Mailand.
Wichtige Werke
- Glorie des Mittags. Gedichte
Nach Finisterre. Gedichte
Die Straußenfeder
Schmetterlinge von Dinard
Wer Licht abgibt, setzt sich dem Dunkel aus. Gedichte
Gedichte 1920-1954
Die Worte sprühen, Das Postume Tagebuch 1 (zweisprachig)
Ein Windstoß am Horizont, Das Postume Tagebuch 2Weblinks