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Halldór Laxness
"Für seine anschauliche Epik, die die große isländische Erzählkunst erneuert"
* 23. 4. 1902, Reykjavík (Island)
† 9. 2. 1998, ReykjavíkHalldór Kiljan Laxness (eigentlich Halldór Kiljan Gudjónsson) wurde am 23. April 1902 als Sohn wohlhabender Bauern auf dem Gutshof Laxness in der Nähe von Reykjavik geboren. Seine Kindheit verbrachte er unbeschwert auf dem Hof, der später für sein Pseudonym Pate stehen sollte. Bereits im Alter von 13 Jahren schrieb er seinen ersten Roman, der aber leider verloren ging. Nach dem Besuch des Lateinischen Gymnasiums in Reykjavik begab sich der erst 17-jährige Laxness auf die erste seiner zahlreichen Auslandsreisen. Im Jahre 1922 konvertierte er zum Katholizismus und trat in ein luxemburgisches Benediktinerkloster ein. Von 1926 bis 1929 reiste er durch Amerika, wurde jedoch wegen seiner heftigen Kritik am Kapitalismus und dem "American way of life" des Landes verwiesen. In dieser Zeit wandte er sich wieder vom Katholizismus ab. Laxness bekannte sich zum Sozialismus und hielt sich zu Beginn der 30er Jahre in der Sowjetunion auf. 1953 wurde er mit dem Stalinpreis für Literatur ausgezeichnet. Halldór Kiljan Gudjónsson (Laxness) starb am 9. Februar 1998 in einem Pflegeheim nahe Reykjavík.
"Der Tourismus ist die Völkerwanderung der Neuzeit." Halldór Laxness
Wichtige Werke
Véfarinn mikli frá Kasmír (Der große Weber von Kaschmir)
Salka Valka (Salka Valka)
Sjálfstætt fólk (Der Freisasse)
Heimsljós (Weltlicht 1955)
Íslandsklukkan (Die Islandglocke)
Atómstödin (Atomstation)
Brekkukotsannáll (Das Fischkonzert)
Ungfrúin góda og húsid (Die gute Jungfrau und andere Erzählungen)
Paradísarheimt (Das wiedergefundene Paradies)
Kristnihald undir jökli (Am Gletscher)Weblinks