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Der Nobelpreis für Literatur 1917

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Karl Gjellerup

"In Anerkennung seiner reichen, vielfältigen, von hohen Idealen getragenen Dichtung"

 

Karl Gjellerup* 2. 6. 1857, Roholte (Dänemark)
† 11. 10. 1919, Klotzsche (bei Dresden)

Karl Adolph Gjellerup wurde am 2. Juni 1857 in Roholte auf Seeland (Dänemark) als Sohn eines Pastors geboren. Zunächst wollte auch er Pastor werden und studierte evangelische Theologie in Kopenhagen. Schon während seiner Studienzeit konnte der erst 22jährige sein erstes Buch En Idealist shildring af Epigonus (Ein Idealist, eine Beschreibung von Epigonus) veröffentlichen, das beachtliches Aufsehen erregte. Im Jahre 1883 begab er sich auf eine längere Studienreise nach Griechenland und Deutschland, das später seine Wahlheimat werden sollte. 1892 heiratete Gjellerup die Deutsche Eugenia Anna Caroline Heusinger, eine Kusine des dänischen Literaturkritikers Georg Brandes und ließ sich nun entgültig in Dresden nieder. Zu dieser Zeit wandte er sich immer mehr vom Christentum ab und begann sich für den Atheismus zu interessieren. Später, etwa nach der Jahrhundertwende, wandte er sich verstärkt dem Buddhismus zu. Sein ganzes Leben war von der Suche nach Wahrheit geprägt, was sich sehr stark auf sein Werk auswirkte. Karl Adolph Gjellerup starb am 11. Oktober 1919 in Klotzsche bei Dresden.

 

Wichtige Werke:

Germanernes lærling (Ein Jünger der Germanen)
G-Dur. Kammernovelle
Minna (Seit ich zuerst sie sah)
Pilgrimmen Kamanita (Der Pilger Kamanita)
Den fuldendtes hustru (Das Weib des Vollendeten)
Verdensvandrerne (Die Weltwanderer)
Guds venner (Die Gottesfreundin)
Den gyldne gren (Der goldene Zweig)

Weblinks

Der Nobelpreis - Karl Gjellerup
Die Nobelstiftung