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Der Nobelpreis für Literatur 1926

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Grazia Deledda

"Für ihre von Idealismus getragenen Werke, die mit Anschaulichkeit und Klarheit das Leben auf ihrer heimatlichen Insel schildern und allgemein menschliche Probleme mit Tiefe und Wärme behandeln"

 

Grazia DeleddaGrazia Madesani, née Deledda

* 27. 9. 1875, Nuoro (Sardinien)
† 15. 8. 1936, Rom

Grazia Deledda wurde am 27. September 1875 (anderen Quellen zufolge 1971) in Nuoro auf Sardinien als Tochter eines wohlhabenden und angesehenen Grundbesitzers geboren. Nach dem Besuch der Volksschule nahm sie Privatunterricht in italienischer Literatur. Bereits im Alter von dreizehn Jahren begann sie zu schreiben. Auf Anregung ihres Lehrers, der schon frühzeitig ihr Talent erkannte, sandte sie ihre Arbeiten an eine Zeitschrift, die diese sofort veröffentlichte. 1892 erschien ihr erster Roman Fior di Sardegna. 1900 heiratete Deledda den Staatsbeamten Palmiro Madesani und lebte mit ihm zunächst in Cagliari, später in Rom. Grazia Deledda verfasste unter anderen über 350 Novellen, 30 Erzählungen, zahlreiche Gedichte und 38 Romane. In ihrem Werk schildert sie hauptsächlich die Landschaft und das Leben ihrer sardinischen Heimat. 1930 übersetzte sie Honoré de Balzacs Werk Eugènie Grandet ins Italienische. Grazia Madesani, née Deledda starb am 15. August 1936 in Rom.

 

Wichtige Werke:

Canne al vento (Schilfrohr im Wind)
Marianna Sirca (Marianna Sirca)
La Madre (Die Mutter)
La fuga in Egitto (Die Flucht nach Ägypten)
Il vecchio e i fanciulli (Der Alte und die Jungen)
Cosima (Cosima. Die Jugend einer Dichterin)

Weblinks

Der Nobelpreis - Grazia Deledda
Die Nobelstiftung